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Klimawandel und Ökoenergie

Am Rande der Klimakatastrophe

Für den BHKW Standort Salzau wird über die regionale Erzeugung von Rapsöl hinaus, der Bezug von Jatrophaöl aus kleinbäuerlichen Strukturen angestrebt. Der wirtschaftliche Einsatz solchen Öls ist nach heutiger Rechtslage ab dem 01.01.2011 nicht mehr möglich, da die Zertifizierungsaufwendungen für kleine Strukturen nicht bezahlbar sind.

Das obige Bild zeigt die von Erosion zerfressene Landschaft in Zentral Madagaskar. Im Vordergrund sind Brandspuren vom Abflämmen des Grases erkennbar. Wandernde Viehwirte brennen das Land vor der Regenzeit ab, um frisches junges Gras für die Rinder erreichbar zu machen. Der Nebeneffekt ist eine erhöhte Auswaschung der Erde. Einmal verlorene Erde ist nicht wieder zu gewinnen und hinterlässt blanken, toten Fels.

Nachhaltige Produktion von Pflanzenölen wie Jatropha Curcas auf degradierten Flächen wie im Beispiel helfen, externe Effekte wie explodierende Ölplattformen zu vermeiden.

Die Energiewerke Salzau möchten durch Vertragsanbau von Jatropha Curcas die Ausbreitungen der Feuer stoppen, durch Wurzeln Erosion verhindern und über die Ernte der Nüsse ein Einkommen für die Bevölkerung ermöglichen.

Jatropha Curcas ist für Mensch und Tier giftig und kann deshalb sehr gut zum Schutz vor Erosion angebaut werden. Weidetiere fressen die neuen Triebe nicht ab und die Wurzeln der Bäume können die Erde in der Regenzeit stabilisieren.

 
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